Ostern in der Gastronomie
Ostern ist mehr als Schokohasen – es ist ein saisonales Highlight im Gastronomie‑Jahr, das gezielt Umsatz und Gästezufriedenheit steigert. In unserem Praxis‑Guide erfahren Sie, wie Sie Ihre Getränkekarte mit frühlingshaften Specials, saisonalen Aromen und cleveren Platzierungen attraktiv gestalten. Mit inspirierenden Konzepten und umsetzbaren Ideen schaffen Sie unvergessliche Ostererlebnisse für Ihre Gäste
Was Gäste an Ostern wirklich suchen
Ostern fällt in eine Übergangszeit. Weder tief im Winter noch mitten im Sommer, sondern irgendwo dazwischen. Das spiegelt sich auch in den Getränkewünschen wider. Heiße Spezialitäten laufen noch, aber daneben entsteht Raum für neue, leichtere Angebote. Frische Aromen, blumige Noten, eine Prise Frühlingsverspieltheit.
Gäste, die über die Feiertage ausgehen, haben Zeit. Sie sitzen länger, bestellen öfter nach und sind empfänglich für Empfehlungen des Servicepersonals. Das macht Ostern zu einem idealen Zeitpunkt für Drinks, die eine kleine Geschichte haben und die man nicht jeden Tag bestellt.
Tee und Chai neu inszenieren
Hochwertige Tees und Chai-Getränke sind an Ostern besonders gut aufgestellt, weil sie von Haus aus mit Wärme, Duft und Genuss assoziiert werden. Was im Winter eher selbstverständlich wirkt, kann im Frühjahr mit kleinen Anpassungen zu einem echten Highlight werden.
Ein hochwertiger Kräuter- oder Blütentee, serviert in einer schönen Kanne und mit einer kurzen Erklärung zur Herkunft auf der Karte, hebt sich deutlich ab von der Teebeutel-im-Glas-Routine. Frühlingsorientierte Sorten wie Hibiskus, Kamille oder Rooibos mit fruchtiger Note passen stimmungsmäßig sehr gut zu Ostern und treffen den Geschmack breiter Zielgruppen.
Chai-Getränke lassen sich mit einem anderen Twist servieren. Eine Chai-Latte mit einem Hauch Vanille oder Kardamom, leicht aufgeschäumt und mit etwas Zimt bestäubt, sieht nicht nur gut aus, sondern wirkt auf der Karte frischer als das Winterprogramm. Wer den Chai kalt zubereitet und als Iced Chai anbietet, spricht zudem eine jüngere Zielgruppe an, die nach etwas zwischen Kaffee und Erfrischungsgetränk sucht.
Sirupe als kreatives Werkzeug
An Ostern lohnt es sich, die Sirupkarte bewusst einzusetzen. Nicht als bloße Süßungskomponente, sondern als aromatisches Element, das einem gewöhnlichen Getränk eine saisonale Identität gibt. Einige Kombinationen, die an Ostern gut funktionieren: Lavendel im Milchkaffee, Holunderblüte in einem heißen Tee oder kalten Sprudelwasser, Rhabarber als Basis für eine hausgemachte Limonade. Diese Aromen haben eine deutlich frühlingshafte Anmutung und erfordern kaum Mehraufwand in der Zubereitung. Der Unterschied liegt im Produkt und darin, wie es auf der Karte beschrieben wird. Ein kurzer, ehrlicher Hinweistext reicht oft aus: „Unser Holunderblüten-Latte, nur im Frühling" trifft einen anderen Nerv als „Latte mit Sirup". Die Geschichte macht das Produkt.
Kakao und Trinkschokolade: Ostern trifft hier den richtigen Ton
Wenn es eine Produktkategorie gibt, die an Ostern von Natur aus passt, dann ist es Kakao. Und dennoch wird Trinkschokolade in vielen Betrieben unterschätzt, weil sie als reines Wintergetränk gilt.
Das ist ein Irrtum. Eine hochwertige Trinkschokolade, die mit Liebe zubereitet und schön präsentiert wird, hat zu Ostern eine echte Daseinsberechtigung. Dunkel und intensiv für die Kenner, mild und cremig für die Begleitung der Kinder, die mit an den Tisch kommen. Variationen wie weiße Schokolade mit einem Hauch Vanille oder eine dunkle Variante mit einer Spur Chili lassen sich als Osterspecials gut kommunizieren.
Wer Trinkschokolade als Saison-Highlight platziert statt als Standardprodukt, kann damit auch preislich anders positionieren. Ein Oster-Kakao mit kleiner Beschreibung auf der Karte rechtfertigt einen anderen Preis als das, was das ganze Jahr so auf der Karte steht.
Matcha als frühlingshaftes Statement
Matcha hat sich in den vergangenen Jahren von einer Nischenoption zu einem echten Mainstream-Produkt entwickelt. Gerade an Ostern bietet sich Matcha an: Die leuchtend grüne Farbe passt zur Jahreszeit, das Produkt hat eine Geschichte, die sich kurz und interessant erzählen lässt, und es trifft eine kaufkräftige Zielgruppe, die bewusst konsumiert.
Ein Matcha Latte, gut zubereitet und stimmig präsentiert, kann als Oster-Special auf der Karte landen. Wer Frappé-Pulver auf Matcha-Basis einsetzt, hat außerdem eine kalte Variante, die mit steigenden Temperaturen über die Feiertage hinaus trägt.
Die Karte spricht, bevor der Gast bestellt
Ein letzter Punkt, der oft unterschätzt wird: Wie die Osterspecials auf der Karte beschrieben werden, entscheidet darüber, ob sie bestellt werden oder nicht. Trockene Produktnamen ohne Kontext verkaufen sich schlechter als kurze, einladende Beschreibungen, die dem Gast helfen, sich das Getränk vorzustellen.
Das gilt für gedruckte Karten genauso wie für Kreidetafeln, digitale Menüs oder die mündliche Empfehlung des Serviceteams. Schulen Sie Ihr Team auf die Specials, erklären Sie die Besonderheit des Produkts in zwei Sätzen, und ermuntern Sie zur Empfehlung. Gäste, die nachfragen, kaufen häufiger.
Frühzeitig planen, rechtzeitig bestellen
Ostern liegt dieses Jahr früh im Kalender. Wer jetzt noch nicht plant, gerät in Zeitdruck. Die gute Nachricht: Ein gelungenes Oster-Getränkeangebot braucht keine aufwändige Neukonzeption der gesamten Karte. Drei bis fünf Specials, gut ausgewählt und sauber kommuniziert, genügen völlig.
Rowdy Brands unterstützt Sie mit einem breiten Sortiment an Tees, Chai, Sirupen, Kakao, Matcha und Frappé-Pulvern, aus dem sich eine stimmige Osterauswahl zusammenstellen lässt. Sprechen Sie uns an, wenn Sie Unterstützung bei der Auswahl brauchen oder wissen möchten, welche Produkte sich in der Praxis besonders gut bewährt haben.