Warum Cold Brew auf Ihre Sommerkarte gehört
Cold Brew ist nicht einfach kalter Kaffee. Der Unterschied liegt in der Extraktion. Statt heißem Wasser arbeitet Cold Brew mit kaltem Wasser und Zeit. 12 bis 16 Stunden zieht der grob gemahlene Kaffee im Kühlschrank. Das Ergebnis ist weicher, süßer und runder als jeder heiß gebrühte und abgekühlte Kaffee. Die Bitterstoffe bleiben weitgehend in der Bohne. Stattdessen kommen Schokolade, Frucht, Nuss und Karamell in den Vordergrund.
Für Ihren Betrieb bedeutet das drei Vorteile. Erstens: Die Vorbereitung passiert abends, wenn der Laden zu ist. Morgens steht der Cold Brew fertig im Kühlschrank. Im laufenden Service gibt es keinen Zubereitungsaufwand. Sie gießen ein, geben Eis dazu, fertig. Zweitens: Cold Brew lässt sich hervorragend als Premiumprodukt positionieren. Die lange Zubereitungszeit, die besondere Geschmacksqualität und die Vielseitigkeit rechtfertigen einen Preis, der deutlich über dem eines normalen Eiskaffees liegt. Drittens: Ein Cold Brew Konzentrat ist die perfekte Basis für kreative Sommergetränke. Mit Torani Sirups, Tonic Water, Zitrus oder Milch entstehen aus einer einzigen Basis fünf oder mehr Kartenartikel.
Cold Brew herstellen: Die Basis für alles
Die Herstellung im Café ist denkbar unkompliziert. Mahlen Sie 100 Gramm Kaffee grob, etwa wie grobes Meersalz. Geben Sie das Kaffeemehl in einen großen Behälter oder eine French Press und gießen Sie einen Liter kaltes, gefiltertes Wasser darüber. Einmal umrühren, Deckel drauf, ab in den Kühlschrank. Nach 12 bis 16 Stunden durch ein feines Sieb oder einen Papierfilter gießen. Das Ergebnis ist ein Cold Brew Konzentrat, das sich drei bis fünf Tage im Kühlschrank hält.
Für den Café Betrieb empfiehlt sich die Herstellung in größeren Mengen. Ein Fünf Liter Behälter mit 500 Gramm Kaffee liefert genug Konzentrat für einen bis zwei Tage, je nach Durchlauf. Skalieren Sie die Menge nach Bedarf. Da Cold Brew sich gut hält, können Sie immer einen frischen Ansatz vorbereiten, bevor der alte leer ist. So haben Sie nie einen Engpass im Service.
Welcher Kaffee eignet sich? Im Grunde jeder Kaffee, den Sie ohnehin im Haus haben. Fruchtbetonte, helle Röstungen ergeben einen lebendigen, spritzigen Cold Brew. Schokoladige, dunklere Röstungen liefern einen samtigeren, vollmundigeren Charakter. Testen Sie verschiedene Bohnen und finden Sie heraus, welches Profil zu Ihrem Konzept passt. Viele Cafés bieten bewusst einen Cold Brew mit einer anderen Bohne an als ihren Espresso. Das schafft Abwechslung und gibt Ihnen einen Gesprächsanlass am Tresen.
Rezept 1: Cold Brew Tonic mit Zitrus
Kaffee und Tonic Water. Klingt mutig. Schmeckt fantastisch. Die Kohlensäure des Tonics bringt die Aromen des Cold Brews zum Leben. Die leichte Bitternote harmoniert mit dem Kaffee auf eine Art, die Gäste überrascht und sofort überzeugt. Dieses Getränk ist der Signature Drink, den Ihre Gäste fotografieren und teilen.
Zutaten pro Glas: 100 ml Cold Brew Konzentrat, 100 ml hochwertiges Tonic Water, Eiswürfel, Spritzer frischer Zitronensaft, Streifen Zitronenzeste.
Zubereitung: Glas mit Eiswürfeln füllen. Tonic Water eingießen und kurz sprudeln lassen. Cold Brew langsam über die Rückseite eines Löffels auf das Tonic gießen, sodass ein Schichteffekt entsteht. Zitronensaft und Zeste als Finish.
Gastro Tipp: Der Schichteffekt im Glas ist das Verkaufsargument. Servieren Sie den Cold Brew Tonic in einem transparenten Highball Glas. Gäste sehen, wie der dunkle Kaffee in das helle Tonic sinkt. Das ist der Moment, in dem das Smartphone gezückt wird. Für eine sommerlich fruchtige Variante ersetzen Sie den Zitronensaft durch einen Pump Torani Pfirsichsirup oder Torani Mangosirup. So kreieren Sie aus einem Rezept gleich zwei bis drei Varianten auf der Karte.
Rezept 2: Cold Brew Lemonade mit Minze
Wenn Cold Brew Tonic der elegante Abendbegleiter ist, dann ist Cold Brew Lemonade der perfekte Nachmittagsdrink. Zitrisch, erfrischend, mit einer natürlichen Süße, die vom Kaffee selbst kommt. Dieses Getränk funktioniert auf der Terrasse genauso wie zum Mitnehmen und spricht auch Gäste an, die mit klassischem Eiskaffee wenig anfangen können.
Zutaten pro Glas: 150 ml Cold Brew Konzentrat, Saft einer halben Zitrone, 1 Pump Torani Vanillesirup, Eiswürfel, kräftiger Zweig frische Minze.
Zubereitung: Zitronensaft und Vanillesirup im Glas verrühren. Eiswürfel einfüllen. Cold Brew darüber gießen. Minze zwischen den Fingern leicht andrücken (setzt die ätherischen Öle frei) und als Topping ins Glas geben. Einmal umrühren.
Gastro Tipp: Die Minze im Glas ist das Detail, das den Unterschied macht. Kaufen Sie frische Minze in kleinen Mengen und erneuern Sie den Vorrat alle zwei bis drei Tage, damit sie knackig und aromatisch bleibt. Der Vanillesirup von Torani rundet die Säure der Zitrone ab und gibt dem Getränk eine weiche Süße, ohne es zu überladen. Alternativ funktioniert hier auch Torani Lavendelsirup für eine florale Note, die sofort nach Sommer schmeckt.
Rezept 3: Creamy Caramel Cold Brew
Manchmal soll es nicht spritzen und sprudeln. Manchmal soll es cremig, süß und tröstend sein. Der Creamy Caramel Cold Brew ist die sanfte Variante: samtig, vanillig, mit einer Karamellnote, die das Getränk fast in Richtung Dessert schiebt. Dieser Drink spricht die breiteste Zielgruppe an und funktioniert als Komfortgetränk für den Alltag.
Zutaten pro Glas: 150 ml Cold Brew Konzentrat, 80 ml Milch oder Barista Hafermilch, 2 Pumps Torani Karamellsirup, Eiswürfel, Torani Karamellsauce für das Drizzle.
Zubereitung: Cold Brew und Milch im Glas verrühren. Karamellsirup hinzufügen. Eiswürfel einfüllen. Gut umrühren. Karamellsauce als Drizzle Muster auf die Oberfläche setzen. Optional: einen Esslöffel kalten Milchschaum obendrauf.
Gastro Tipp: Der Creamy Caramel Cold Brew ist Ihr Bestseller Kandidat. Er spricht auch Gäste an, die keinen schwarzen Kaffee mögen, und lässt sich auf der Karte als „Iced Caramel Latte" oder „Creamy Cold Brew" positionieren. Das Karamell Drizzle auf der Oberfläche erzeugt den visuellen Impuls, der Gäste am Nachbartisch neugierig macht. Variieren Sie die Geschmacksrichtung saisonal: im Herbst mit Torani Haselnusssirup statt Karamell, im Winter mit Torani Schokoladensauce als Mocha Variante. So wird ein Rezept zum ganzjährigen Kartenartikel.
Kalkulation: Was Cold Brew kostet und bringt
Cold Brew ist eines der margenstärksten Getränke, die Sie anbieten können. Der Wareneinsatz für das Konzentrat liegt bei circa 0,15 bis 0,30 Euro pro Portion (150 ml), abhängig vom verwendeten Kaffee. Addieren Sie die Kosten für Eis, Milch oder Tonic (circa 0,20 bis 0,40 Euro) und eventuelle Sirups (circa 0,05 bis 0,10 Euro pro Pump). Der Gesamtwareneinsatz pro Getränk bewegt sich zwischen 0,40 und 0,80 Euro.
Dem gegenüber stehen realistische Verkaufspreise von 4,00 bis 5,50 Euro. Signature Varianten wie der Cold Brew Tonic oder der Creamy Caramel Cold Brew lassen sich problemlos im oberen Bereich positionieren. Die Marge liegt damit deutlich über der vieler heißer Kaffeegetränke. Und das bei praktisch null Zubereitungsaufwand im laufenden Service.
Der größte Kostenvorteil: Die Arbeitszeit. Cold Brew wird in Chargen hergestellt, abends fünf Minuten Aufwand, morgens zwei Minuten zum Abseihen. Im Service gießen Sie ein und garnieren. Kein Espresso ziehen, kein Milch schäumen, kein komplexer Workflow. Das macht Cold Brew zum effizientesten Sommergetränk hinter dem Tresen.
Saisonplanung: Cold Brew strategisch einsetzen
Die Cold Brew Saison beginnt je nach Region zwischen März und Mai und läuft bis in den September. Planen Sie den Start rechtzeitig. Testen Sie Ihre Rezepte zwei bis drei Wochen vor dem offiziellen Karten Launch intern und briefen Sie Ihr Team. Jeder Mitarbeiter sollte die Rezepte zubereiten und probiert haben, bevor der erste Gast bestellt.
Starten Sie mit zwei bis drei Cold Brew Varianten auf der Karte. Den Classic (pur auf Eis), eine Signature Variante (Cold Brew Tonic oder Lemonade) und eine cremige Option (Creamy Caramel). Erweitern Sie bei guter Resonanz um weitere Flavor Varianten mit Sirups. So bauen Sie über den Sommer ein wachsendes Cold Brew Sortiment auf, das Stammgästen immer wieder etwas Neues bietet.
Nutzen Sie die ersten warmen Tage für eine gezielte Launch Aktion. Ein Aufsteller auf der Terrasse, ein Post auf Instagram mit dem Schichteffekt des Cold Brew Tonics, ein Probierpreis in der ersten Woche. Cold Brew verkauft sich über das Auge mindestens so stark wie über den Geschmack. Investieren Sie in schöne Gläser und eine saubere Garnierung. Das zahlt sich aus.
Denken Sie auch an das Ende der Saison. Was sich im Sommer bewährt hat, lässt sich im Herbst adaptieren. Der Creamy Caramel Cold Brew mit Haselnusssirup wird zum herbstlichen Signature Drink. Cold Brew mit Schokoladensauce funktioniert als Iced Mocha bis in den Oktober. So verlängern Sie die Saison und amortisieren den Aufwand über einen längeren Zeitraum.
Ein Konzentrat, ein Sommer voller Möglichkeiten
Cold Brew ist mehr als ein Kaltgetränk. Es ist eine Plattform für kreative Sommerdrinks mit minimaler Zubereitungszeit und maximaler Marge. Sie setzen abends an, seihen morgens ab und haben den ganzen Tag eine Basis im Kühlschrank, aus der Ihr Team in Sekunden verschiedene Signature Drinks zaubert.
Mit Torani Sirups und Saucen erweitern Sie Ihr Cold Brew Sortiment um beliebig viele Geschmacksrichtungen, ohne die Basis zu verändern. Jeder Flavor Shot ist ein neues Getränk auf der Karte. Jedes neue Getränk ist eine Gelegenheit für Upselling, für Social Media Content und für den Moment, in dem ein Gast sagt: „Das gleiche nochmal, bitte." Alle genannten Produkte finden Sie in unserem Gesamtsortiment. Bei Fragen zu Sirups, Saucen, Dosierpumpen oder Konditionen beraten wir Sie gerne.
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