Nicht automatisch. Viele Trinkschokoladen enthalten Milchpulver oder andere tierische Zutaten. Es gibt jedoch vegane Varianten, die ausschließlich auf Kakao, Zucker und pflanzliche Bestandteile setzen. In der Gastronomie schaffen Sie eine vegane Trinkschokolade am einfachsten, indem Sie ein veganes Basispulver oder vegane Drops mit einem Pflanzendrink kombinieren. Prüfen Sie die Zutatenliste des Produkts und kommunizieren Sie die vegane Option klar auf Ihrer Karte.
In den meisten Fällen ja. Reiner Kakao und einfache Trinkschokoladen ohne Zusätze sind von Natur aus glutenfrei. Bei Produkten mit Aromen, Verdickungsmitteln oder anderen Zusatzstoffen lohnt sich jedoch ein Blick auf die Zutatenliste. Wenn Gäste explizit nach glutenfreien Optionen fragen, sollten Sie sicher sein, dass Ihr Produkt entsprechend deklariert ist. Die meisten hochwertigen Trinkschokoladen mit kurzer Zutatenliste sind in dieser Hinsicht unproblematisch.
Der Kaloriengehalt variiert je nach Produkt, Dosierung und Milchsorte. Eine Tasse Trinkschokolade mit Vollmilch liegt typischerweise bei 200 bis 300 Kalorien. Mit Hafermilch oder Mandelmilch sinkt der Wert leicht. Entscheidend ist auch die Dosierung des Pulvers oder der Drops: Mehr Schokolade bedeutet mehr Kalorien, aber auch mehr Geschmack. Für kalorienbewusste Gäste können Sie eine leichtere Variante mit weniger Pulver und Pflanzendrink als Alternative auf der Karte kennzeichnen.
Beim Entölen wird der Kakaobutter Anteil des Kakaopulvers reduziert. Stark entölter Kakao enthält etwa 10 bis 12 Prozent Fett und schmeckt intensiver und herber. Schwach entölter Kakao behält einen höheren Fettanteil von etwa 20 bis 22 Prozent, was ihn milder, runder und cremiger macht. Für Trinkschokolade in der Gastronomie eignet sich schwach entölter Kakao in der Regel besser, da er ein volleres Mundgefühl liefert und sich harmonischer mit Milch verbindet.
Cremigkeit entsteht durch drei Faktoren: das richtige Produkt, die richtige Milch und die richtige Technik. Trinkschokoladen mit echten Schokoladenbestandteilen und Kakaobutter erzeugen von Natur aus ein cremigeres Mundgefühl als reines Kakaopulver. Vollmilch oder Barista Hafermilch liefern den besten Schaum. Beim Aufschäumen sollte die Milch nicht über 70 Grad erhitzt werden, da sie sonst an Cremigkeit verliert. Die Blömboom Drops erzeugen durch das langsame Schmelzen echter Schokolade eine besonders sämige Konsistenz, die sich deutlich von Pulver Varianten abhebt.
Die Standarddosierung liegt bei zwei bis drei gehäuften Teelöffeln (etwa 15 bis 25 Gramm) pro Tasse, abhängig vom Produkt und der gewünschten Intensität. Für die Gastronomie ist eine einheitliche Dosierung entscheidend, um Qualität und Kalkulation konstant zu halten. Definieren Sie eine feste Grammzahl pro Getränk und schulen Sie Ihr Team entsprechend. So schmeckt jede Tasse gleich und der Wareneinsatz bleibt planbar.
Ja, und kalte Trinkschokolade ist ein unterschätzter Kartenartikel für die warme Saison. Lösen Sie das Pulver oder die Drops zunächst in einer kleinen Menge warmer Milch auf, damit sich alles gleichmäßig verbindet. Gießen Sie die Mischung anschließend über Eiswürfel in ein großes Glas und füllen Sie mit kalter Milch auf. Das Ergebnis ist ein cremiger Iced Chocolate, der sich als Sommergetränk neben Iced Coffee und Iced Chai hervorragend positionieren lässt. Ein Schuss Torani Karamellsirup oder Vanillesirup gibt dem Getränk einen zusätzlichen Twist.
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