Rooibos ist streng genommen kein Tee, sondern ein Aufgussgetränk aus den Blättern des südafrikanischen Rooibos Strauchs. Er ist von Natur aus komplett koffeinfrei, schmeckt mild, leicht süßlich und hat eine warme, rötliche Farbe. Rooibos eignet sich hervorragend als Abendgetränk und als Option für Gäste, die Koffein meiden. In der Gastronomie lässt sich Rooibos auch gut als Basis für spezielle Latte Varianten oder als Iced Tea im Sommer einsetzen. Seine natürliche Süße macht ihn besonders zugänglich, auch für Gäste, die mit herben Teesorten wenig anfangen können.
Cold Brew Tee wird mit kaltem Wasser über einen längeren Zeitraum extrahiert, in der Regel acht bis zwölf Stunden im Kühlschrank. Durch die kalte Extraktion lösen sich weniger Bitterstoffe aus den Blättern, das Ergebnis ist ein besonders milder, weicher und süßlicher Tee. Cold Brew funktioniert mit nahezu allen Teesorten, besonders gut mit Grüntee, Jasmin Tee und fruchtigen Sorten. Für die Gastronomie bietet Cold Brew Tee ein unkompliziertes Sommergetränk mit Premium Charakter: Am Vorabend ansetzen, morgens abseihen und über den Tag kalt servieren. Die Zubereitung kostet praktisch keine Arbeitszeit im laufenden Betrieb.
Funktionale Tees sind Tees und Aufgussgetränke, die gezielt mit Zutaten wie Kurkuma, Ingwer, Adaptogenen oder Superfoods angereichert werden. Sie sprechen eine wachsende Zielgruppe an, die Getränke nicht nur nach Geschmack, sondern auch nach bestimmten Eigenschaften auswählt. In der Gastronomie können funktionale Tees das Angebot sinnvoll ergänzen, etwa als Ingwer Kurkuma Tee im Winter oder als erfrischender Adaptogen Eistee im Sommer. Wichtig: Vermeiden Sie konkrete Wirkversprechen auf der Karte oder im Gespräch mit Gästen. Beschreiben Sie stattdessen den Geschmack und die Zutaten.
Für hausgemachten Eistee gibt es zwei bewährte Methoden. Die schnelle Variante: Brühen Sie den Tee doppelt so stark auf wie gewohnt und gießen Sie ihn direkt über eine großzügige Menge Eiswürfel. Das kühlt den Tee sofort ab und verdünnt ihn auf die richtige Stärke. Die Cold Brew Methode: Setzen Sie den Tee abends mit kaltem Wasser an (etwa 10 bis 15 Gramm Tee pro Liter) und lassen Sie ihn über Nacht im Kühlschrank ziehen. Am nächsten Morgen abseihen, fertig. Beide Varianten lassen sich hervorragend mit Torani Sirups aromatisieren, etwa mit Pfirsich, Mango oder Passionsfrucht. Selbstgemachter Eistee hebt sich deutlich von Fertigprodukten ab und kann auf der Karte als Premiumprodukt positioniert werden.
Bubble Tea besteht aus einer Tee Basis (meist Schwarz oder Grüntee), einer Süßungskomponente und sogenannten Toppings, in der Regel Tapioka Perlen oder Popping Bobas. Für die Tee Basis brühen Sie einen kräftigen Tee auf und lassen ihn abkühlen. Kochen Sie die Tapioka Perlen nach Packungsanweisung und legen Sie sie in Zuckersirup ein, damit sie weich und süß bleiben. Füllen Sie ein großes Glas mit Eis, geben Sie die Perlen hinein, gießen Sie den Tee darüber und fügen Sie Milch oder Pflanzendrink hinzu. Aromatisieren lässt sich der Bubble Tea mit Torani Sirups in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Bubble Tea spricht vor allem eine jüngere Zielgruppe an und hat in vielen Cafés das Potenzial für einen margenstarken Kartenartikel.
Hausgemachter Eistee in der Gastronomie – Lohnt sich das wirklich?
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Teeglossar für Gastronomen
In der Gastronomie ist die Wahl des richtigen Tees entscheidend – für Geschmack, Qualität und Kundenzufriedenheit.