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Der profitable Frappé

Katharina Vogt · Zuletzt aktualisiert: 10.02.2026
Trendgetränk | Rezeptideen | Trends & Innovationen | Signature Drinks

Lernen Sie, wie Frappés in Café und Gastronomie zum profitablen Verkaufsschlager werden – mit kreativen Rezeptideen, cleverer Kalkulation und Tipps für attraktive Getränkekarten.

Schokoladen Frappe mit vielen Toppings
Katharina Vogt
Katharina Vogt schreibt über Tee, Chai und Matcha im professionellen Umfeld. Ihr Schwerpunkt liegt auf Qualität, aktuellen Getränketrends und praxisnahen Lösungen für Gastronomie und Gewerbekunden.
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Der profitable Frappé

Der Frappé erfindet sich neu. Was früher als süßer Eisdrink mit Schlagsahne begann, entwickelt sich zunehmend zu einem anspruchsvollen Kaffeegetränk für eine erwachsene Zielgruppe. Gäste erwarten heute weniger Zucker, dafür klarere Kaffeearomen und eine ausgewogene Balance zwischen Textur und Geschmack. Für Gastronomie und Handel bedeutet das: Der Frappé wird vom Sommerhit zum ganzjährigen Umsatztreiber, wenn die Rezeptur stimmt. 

Der Markt zeigt deutlich, wohin die Reise geht. Zuckerreduzierte Varianten, alternative Milchsorten und hochwertige Kaffeebasen gewinnen an Bedeutung. Gleichzeitig wächst die Nachfrage nach klaren, wiederholbaren Rezepturen, die im Servicealltag funktionieren. Ein gut gemachter Frappé vereint beides: Er schmeckt anspruchsvoll und lässt sich trotzdem schnell und konsistent zubereiten.

Die Anatomie eines guten Frappés

Ein Frappé besteht aus drei zentralen Elementen: der Basis, der Textur und der Balance. Jedes dieser Elemente muss einzeln funktionieren und gleichzeitig auf die anderen abgestimmt sein. Nur so entsteht ein Getränk, das nicht nur kühl und süß ist, sondern echten Kaffeecharakter besitzt. 

Die Basis trägt den Geschmack. Espresso oder Cold Brew bilden die aromatische Grundlage. Espresso liefert Intensität und eine gewisse Bitternote, während Cold Brew runder und weicher wirkt. Beide Varianten haben ihre Berechtigung, je nachdem welche Geschmacksrichtung Sie ansprechen möchten. Wichtig ist, dass die Kaffeebasis stark genug konzentriert ist, um sich gegen Eis und Milch durchzusetzen. Ein verwässerter Geschmack entsteht meist dort, wo zu wenig Kaffee auf zu viel Flüssigkeit trifft. 

Die Textur entscheidet über das Mundgefühl. Hier kommt es auf die richtige Mischung aus Eis, Milch und einem Bindemittel an. Das Eis sollte fein crushed sein, aber nicht so pulverig, dass das Getränk zu schnell schmilzt. Die Milch sorgt für Cremigkeit und kann mit unterschiedlichem Fettgehalt und Sorte die Textur maßgeblich beeinflussen. Hafermilch etwa schäumt anders als Vollmilch, Mandelmilch bleibt leichter. Das muss in der Rezeptur berücksichtigt werden, damit das Ergebnis konstant bleibt. 

Die Balance hält alles zusammen. Süße, Säure, Bitterkeit und Cremigkeit müssen in einem klaren Verhältnis stehen. Zu viel Zucker überdeckt den Kaffee, zu wenig lässt das Getränk flach wirken. Hier zeigt sich, ob ein Frappé für Kinder gemacht wurde oder für Erwachsene, die Kaffee trinken wollen. Die Süße sollte den Kaffee unterstützen, nicht dominieren. Eine leichte Salznote kann helfen, die Aromen zu heben, ohne selbst wahrnehmbar zu sein.

drei Milchshakes oder Frappes in hohen Gläsern auf einer Cafe Theke

Varianten für verschiedene Zielgruppen

Nicht jeder Gast trinkt denselben Frappé. Wer sein Angebot differenziert, erreicht mehr Menschen und steigert die Frequenz. Drei Grundvarianten decken die meisten Bedürfnisse ab und lassen sich parallel führen, ohne den Arbeitsablauf zu verkomplizieren. Die klassische Variante bleibt die Referenz. Espresso, Vollmilch, eine moderate Süße und crushed Ice bilden die Basis. Diese Version funktioniert für Gäste, die einen unkomplizierten, gut gemachten Frappé erwarten. Hier kommt es auf Präzision an: gleichbleibende Mengen, definierte Temperaturen, klare Texturen. Wer diese Variante beherrscht, schafft eine stabile Basis für alle weiteren Anpassungen. 

Die zuckerreduzierte Variante spricht eine wachsende Zielgruppe an. Gäste, die bewusster konsumieren, wollen keine leere Süße, sondern echten Geschmack. Hier wird die Kaffeebasis verstärkt, die Süße zurückgenommen und durch natürliche Aromen ergänzt. Vanille, Zimt oder ein Hauch Kakao können die fehlende Süße ausgleichen, ohne auf Zucker zurückzugreifen. Wichtig ist, dass diese Variante nicht als Notlösung kommuniziert wird, sondern als eigenständiges Produkt mit klarem Profil. 

Die vegane Variante ist mittlerweile Standard. Hafermilch, Mandelmilch oder Sojamilch ersetzen die Kuhmilch, ohne dass der Frappé an Qualität verliert. Jede Pflanzenmilch verhält sich anders beim Aufschäumen und Mixen. Hafermilch bindet gut und liefert eine cremige Textur, Mandelmilch bleibt leichter und eignet sich für Gäste, die weniger Kalorien wollen. Auch hier gilt: Die Rezeptur muss angepasst werden, nicht einfach 1:1 getauscht. Sonst entsteht ein dünnes, wässriges Ergebnis, das niemand ein zweites Mal bestellt.

Kalkulation: Warum Frappé ein Margenbringer ist

Ein gut kalkulierter Frappé gehört zu den profitabelsten Positionen auf der Getränkekarte. Die Wareneinsatzkosten sind überschaubar, die Zubereitungszeit kurz, der Verkaufspreis liegt deutlich über einem Standard-Kaffee. Das macht den Frappé zu einem Margenbringer, wenn die Kalkulation stimmt. Der Wareneinsatz setzt sich aus wenigen Komponenten zusammen: Kaffee, Milch, Eis, Sirup und ein Topping. Ein doppelter Espresso kostet im Einkauf zwischen 0,30 und 0,50 Euro, je nach Qualität. Milch schlägt mit etwa 0,15 bis 0,25 Euro zu Buche, Eis ist nahezu kostenneutral. Selbst mit einem hochwertigen Sirup und einem optischen Topping bleiben Sie unter einem Wareneinsatz von 1,20 Euro. Bei einem Verkaufspreis von 5,50 bis 6,50 Euro ergibt sich eine Marge von über 75 Prozent. 

Die Zubereitungszeit liegt bei unter zwei Minuten, wenn die Abläufe klar definiert sind. Das bedeutet: Ein Mitarbeiter kann pro Stunde 20 bis 30 Frappés produzieren, ohne dabei andere Aufgaben zu vernachlässigen. Im Vergleich zu aufwändigen Signature Drinks oder handgefilterten Spezialitäten ist das extrem effizient. Gerade in Stoßzeiten macht das den Unterschied. Der wahrgenommene Wert liegt höher als der tatsächliche Aufwand. Ein Frappé wirkt aufwändig, komplex, handgemacht. Das rechtfertigt einen höheren Preis und macht ihn zu einem Impulskauf, besonders bei warmen Temperaturen oder als Nachmittagssnack. Gäste nehmen einen Frappé als vollwertiges Getränk wahr, nicht als einfachen Kaffee. Das erlaubt eine andere Preisgestaltung. Die Skalierbarkeit ist ein weiterer Vorteil. Frappés lassen sich problemlos vorbereiten, wenn die Basis stimmt. Cold Brew kann am Vortag angesetzt werden, Sirupe sind haltbar, Milch steht ohnehin bereit. Selbst das Eis kann in größeren Mengen gecrusht und portioniert werden. Das reduziert den Stress im Service und erhöht die Konsistenz.

Qualität beginnt bei der Kaffeeauswahl

Der Kaffee macht den Unterschied. Wer hier spart, verliert den wichtigsten Geschmacksträger. Ein guter Frappé braucht einen Kaffee, der auch kalt überzeugt. Nicht jede Röstung eignet sich dafür. Säurebetonte Sorten können im kalten Zustand metallisch wirken, zu dunkle Röstungen verlieren an Komplexität. Die richtige Wahl liegt meist in einer mittleren bis mittel-dunklen Röstung mit ausgewogenen Aromen. Cold Brew bietet sich als Alternative zum Espresso an. Die lange Ziehzeit extrahiert Aromen, ohne Bitterstoffe zu lösen. Das Ergebnis ist rund, weich und süßer in der Anmutung, ohne dass Zucker zugesetzt werden muss. Cold Brew lässt sich in größeren Mengen vorbereiten und bleibt mehrere Tage im Kühlschrank haltbar. Das macht ihn zur effizienten Basis für einen konstanten Frappé. 

Die Konzentration entscheidet über die Intensität. Ein zu schwacher Kaffee verschwindet im Eis, ein zu starker dominiert und wirkt unausgewogen. Ein doppelter Espresso oder 80 bis 100 ml Cold Brew auf 200 ml Gesamtgetränk sind ein guter Richtwert. Je nach Röstung und Zielgruppe kann diese Menge angepasst werden.

Textur und Technik


Die Textur entsteht durch das Zusammenspiel von Eis, Mixer und Timing. Crushed Ice ist die Grundlage, aber nicht jedes Eis funktioniert gleich. Zu grob und der Frappé wird körnig, zu fein und er schmilzt zu schnell. Die ideale Korngröße liegt zwischen 3 und 5 mm. Ein leistungsstarker Mixer zerkleinert das Eis und verbindet es mit der Flüssigkeit, ohne dass die Temperatur zu schnell steigt. 

Der Mixer sollte mindestens 1.000 Watt leisten und über scharfe Klingen verfügen. Schwächere Geräte produzieren ungleichmäßige Ergebnisse und verlängern die Zubereitungszeit. Ein professioneller Blender wie von Vitamix oder vergleichbaren Herstellern ist eine Investition, die sich schnell rechnet. Die Geschwindigkeit sollte kontrollierbar sein, damit Sie die Textur steuern können. 

Das Mischverhältnis muss stimmen. Zu viel Eis macht den Frappé zu fest, zu wenig lässt ihn zu flüssig werden. Ein guter Startpunkt: 150 g Eis auf 100 ml Kaffee und 80 ml Milch. Je nach gewünschter Konsistenz kann das angepasst werden. Wichtig ist, dass das Verhältnis dokumentiert wird und im Team einheitlich umgesetzt wird. Die Reihenfolge der Zugabe beeinflusst das Ergebnis. Kaffee und Milch zuerst, dann das Eis. So verbinden sich die Flüssigkeiten, bevor das Eis zerkleinert wird. Das sorgt für eine gleichmäßigere Textur und verhindert, dass sich Klumpen bilden. Maximal 20 Sekunden mixen, dann sofort servieren. Jede Sekunde länger lässt das Eis schmelzen und verdünnt den Geschmack.

Nahaufnahme Frappe oder Milchshake mit Sahnehaube und Schokolade
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Cape Dorato - Frappé - Arctic White (2000 g)
Cremiger Frappé – mild & vielseitigErst Milch, dann Cape Dorato Frappé, dann Eis. Fertig! Oder auch nicht?! Nutzen Sie Cape Dorato Basis Frappé für Ihr eignes Rezept, fügen Sie einfach noch Ihre Wunschzutat hinzu und kreieren Sie Ihren eigenen Frappé.Unser Frappé-Pulver überzeugt mit einer herrlich cremigen Textur und sanft-süßem Geschmack. Perfekt für sommerlich-erfrischende Frappés – pur mit Milch oder als Basis für individuelle Rezeptideen.Ideal für Cafés, Gastronomie oder zuhause. Einfach mixen, genießen und entspannen.Im Blender lässt sich das Basis Frappé mit einer unendlichen Vielfalt von Zutaten zu verschiedenen eiskalten Menü-Highlights kombinieren.
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Cape Dorato - Frappé - Royal Chocolate (2000 g)
Cremiger Frappé mit feinem KakaoUnser Frappé-Pulver mit Kakao vereint köstlichen Schokoladengeschmack mit einer wunderbar cremigen Textur. Perfekt für die Zubereitung von eisgekühlten Frappés, die einfach gelingen und begeistern. Ob pur mit Milch oder als Basis für eigene Kreationen – dieser Frappé sorgt für Genussmomente zu jeder Jahreszeit.Ideal für Gastronomie, Cafés oder zu Hause. Einfach mixen, genießen und erfrischen!Im Blender lässt sich das Frappé mit einer unendlichen Vielfalt von Zutaten zu verschiedenen eiskalten Menü-Highlights kombinieren.
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Cape Dorato - Frappé - Mega Matcha (2000 g)
Belebend mit Matcha – cremig & erfrischendDieser Frappé enthält mit satten 20% einen Matchaanteil, der sich gewaschen hat. Unser Frappé-Pulver mit Matcha verbindet die feinherbe Note von hochwertigem Grüntee mit einer wunderbar cremigen Textur. Perfekt für erfrischende Matcha-Frappés – pur mit Milch oder als Basis für kreative Eigenkreationen. Im Spindelmixer werden Frappés schön cremig. Im Blender lassen sie sich mit einer unendlichen Vielfalt von Zutaten zu verschiedenen eiskalten Menü-Highlights kombinieren.

Süße dosieren ohne zu überladen

Die Süße ist der kritische Punkt. Zu viel und der Frappé wird zum Kindergetränk, zu wenig und er schmeckt flach. Erwachsene Gäste wollen Kaffee schmecken, nicht Zucker. Das bedeutet: Die Süße muss den Kaffee tragen, nicht verdecken. Sirupe bieten sich an, weil sie sich schnell dosieren lassen und konsistente Ergebnisse liefern. Ein neutraler Zuckersirup funktioniert, aber VanilleKaramell oder Haselnuss können zusätzliche Geschmacksdimensionen eröffnen, ohne aufdringlich zu wirken. Die Menge sollte bei 15 bis 20 ml liegen, je nach Intensität des Sirups. Das entspricht etwa einem Esslöffel und reicht aus, um die Bitterkeit des Kaffees abzurunden. Natürliche Süßungsmittel wie Agavendicksaft oder Ahornsirup sind Alternativen für Gäste, die raffinierten Zucker meiden. Beide bringen eigene Aromen mit, die zur Rezeptur passen müssen. Agave ist neutral und fügt sich unauffällig ein, Ahorn liefert eine leicht karamellige Note, die gut zu dunkleren Röstungen passt. 

Zuckerfreie Varianten funktionieren mit Erythrit oder Stevia basierten Sirupen. Hier muss besonders auf die Dosierung geachtet werden, da beide Süßstoffe eine andere Intensität haben als normaler Zucker. Zu viel Stevia hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack, zu viel Erythrit kann kühlend wirken. Kleine Mengen austesten und dokumentieren..

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Torani - SUGAR FREE Lemon (750 ml)
Wenn das Leben uns Zitronen gibt, machen wir Zitronensirup. Manchmal machen wir ihn sogar ohne Zucker. Spritzig und säuerlich wie die besten kalifornischen Zitronen bringt dieser Sirup gelbe Süße in Ihre Limonaden, Eistees und Cocktails. Und er ist mit Splenda® aromatisiert, so dass Sie kein schlechtes Gewissen haben müssen.Empfohlene Verwendungszwecke:Torani Zuckerfreier Zitronensirup eignet sich hervorragend für Cocktails, Eistee und italienische Limonaden.
Torani - SUGAR FREE English Toffee (750 ml)
Ein weiches, cremiges Geschmacksprofil mit buttrigem Toffeearoma - eine perfekte Reproduktion des britischen Konfekts.
Torani - SUGAR FREE Lavender (750 ml)
Der Kräuterduft und der süße Blumengeschmack des beliebten violetten Blumenstraußes parfümieren den zuckerfreien Lavendelsirup von Torani, der perfekt zu Tee oder heißem Wasser mit Zitrusgeschmack passt. Dieser Sirup enthält weder Zucker noch Alkohol.
Torani - SUGAR FREE Pumpkin Pie (750 ml)
Verkörpert den Geschmack von Kürbiskuchenfüllung unter Zugabe von Muskatnuss, Zimt und anderen warmen Gewürzen.Lieferzeit 12 - 14 Wochen
Torani - SUGAR FREE Caramel Classic (750 ml)
Der Geschmack von dunkel karamellisierter Butter und Zucker erwacht in diesem Sirup zum Leben.
Torani - SUGAR FREE French Vanilla (750 ml)
Dieser milde Geschmack erinnert an cremiges Vanilleeis.
Torani - Puremade Sauce - Dark Chocolate (1890ml)
Puremade Saucen sind 100 % natürlich, ohne künstliche Geschmacks- und Farbstoffe hergestellt. Puremade Dark Chocolate Sauce überzeugt mit dem reichhaltigen Geschmack dunkler Schokolade.
Torani - Puremade Sauce - Caramel (1890ml)
Puremade Saucen sind 100 % natürlich, ohne künstliche Geschmacks- und Farbstoffe hergestellt. Puremade Caramel Sauce hat einen reichhaltigen, buttrigen Karamellgeschmack.

Toppings und Präsentation

Die Optik verkauft mit. Ein Frappé, der gut aussieht, wird häufiger bestellt und rechtfertigt einen höheren Preis. Dabei geht es nicht um Übertreibung, sondern um klare, ansprechende Details. Ein simples Topping kann den Unterschied machen. 

Schlagsahne ist der Klassiker, aber nicht zwingend notwendig. Wer sie einsetzt, sollte auf echte Sahne setzen, die selbst aufgeschlagen wird. Sprühsahne aus der Dose wirkt billig und passt nicht zu einem hochwertigen Anspruch. Eine kleine Haube reicht, mehr verwässert das Getränk nur. Kaffee-Crumble oder zerkleinerte Kekse bieten eine knusprige Komponente und setzen einen visuellen Akzent. Sie sollten nicht zu süß sein, um das Gesamtbild nicht zu überladen. Ein Teelöffel auf der Sahne genügt. Karamell- oder Schokoladensauce am Glasrand wirken professionell, wenn sie gezielt eingesetzt werden. Ein dünner Faden entlang der Innenseite des Glases reicht aus. Zu viel wirkt kitschig und lenkt vom Produkt ab. 

Das Glas selbst sollte klar sein, damit der Frappé sichtbar bleibt. Hohe Gläser mit geradem Rand eignen sich besser als bauchige Becher. Ein wiederverwendbarer Strohhalm aus Metall oder Bambus passt zur Nachhaltigkeitsbotschaft, die viele Gäste mittlerweile erwarten.

Umsetzung im Betrieb

Die beste Rezeptur bringt nichts, wenn sie im Alltag nicht funktioniert. Deshalb muss die Umsetzung von Anfang an mitgedacht werden. Das beginnt bei der Schulung des Teams und endet bei der Warenwirtschaft. Schulen Sie Ihr Team auf klare Mengenangaben. Jeder Mitarbeiter muss wissen, wie viel Kaffee, Milch, Eis und Sirup in einen Frappé gehören. Schreiben Sie die Rezeptur auf und hängen Sie sie an die Arbeitsstation. So entstehen keine Abweichungen und jeder Frappé schmeckt gleich. Bereiten Sie Komponenten vor. Cold Brew wird am Vortag angesetzt, Sirupe stehen bereit, Eis ist bereits gecrusht. Je mehr Sie vorbereiten, desto schneller geht die Zubereitung während des Service. Das reduziert Wartezeiten und erhöht die Kundenzufriedenheit. 

Kontrollieren Sie die Qualität regelmäßig. Verkosten Sie selbst, lassen Sie Ihr Team verkosten, holen Sie Feedback von Gästen ein. Nur so merken Sie, ob die Rezeptur noch stimmt oder ob Anpassungen nötig sind. Kalkulieren Sie neu, wenn sich Preise ändern. Wareneinsätze schwanken, besonders bei Kaffee und Milch. Überprüfen Sie quartalsweise, ob Ihre Marge noch stimmt und passen Sie den Verkaufspreis an.

Warum sich der Aufwand lohnt


Ein gut gemachter Frappé ist mehr als ein saisonales Gimmick. Er ist ein strategisches Produkt, das Umsatz generiert, Margen absichert und gezielt eine klare Zielgruppe anspricht. Erwachsene Gäste, die weniger Süße und mehr Kaffeequalität erwarten, finden hier ein Getränk, das ihren Ansprüchen entspricht. Gleichzeitig bleibt die Zubereitung effizient genug, um auch in stressigen Phasen zu funktionieren. Der Frappé positioniert Ihr Angebot als modern und anpassungsfähig. Er zeigt, dass Sie auf Trends reagieren, ohne die Qualität zu opfern. Das stärkt Ihre Marke und macht Sie attraktiver für Gäste, die bewusst konsumieren. Die Investition in gute Zutaten, ein leistungsstarkes Gerät und eine durchdachte Rezeptur zahlt sich mehrfach aus. Sie verkaufen mehr, verdienen besser und schaffen ein Produkt, das Gäste wiederkommen lässt. Genau darum geht es.

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