Was die Zahlen sagen
Laut den orderbird Getränke-Charts 2025 bleibt Kaffee mit einem Anteil von 27 Prozent aller Getränkebestellungen die meistverkaufte Kategorie in Deutschland. Matcha Latte hat sich dabei zur festen Größe im Heißgetränkesegment entwickelt. (Quelle: orderbird Getränke-Charts 2025, veröffentlicht Juni 2026)
Aber das ist das Gesamtbild. In touristischen Lagen, besonders in Berlin, Hamburg, München und anderen Städten mit hohem internationalem Besucheraufkommen, sieht die Verteilung anders aus. Matcha Latte bietet vor allem in der Iced-Variante eine Sommeralternative und ist bei Städtereisenden besonders gefragt. (Quelle: about-drinks.com, August 2025)
Der Grund ist einfach: Internationale Gäste, besonders aus dem angloamerikanischen Raum und aus Asien, kennen Matcha und Chai als selbstverständliche Kartenposition. Sie suchen danach. Und wenn sie es nicht finden, bestellen sie den Standard-Kaffee, ohne einen Mehrwert zu generieren.
Eine Analyse des Finanztechnologie-Anbieters SumUp zeigt: Cafés mit Matcha-Produkten verzeichnen im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg der durchschnittlichen Transaktionen um 55 Prozent. Der durchschnittliche Warenkorb wuchs im Jahresvergleich um 9 Prozent. Bei Cafés ohne Matcha-Angebot sank der Warenkorbwert dagegen um 22 Prozent. (Quelle: SumUp Matcha-Analyse, August 2025)
Das ist die Zahl, die zählt. Nicht ob Matcha ein Trend ist, sondern was er konkret mit dem Warenkorbwert macht.
Was internationale Gäste suchen und warum
Gäste aus dem englischsprachigen Raum, aus den Niederlanden, Skandinavien und zunehmend auch aus dem asiatischen Raum haben eine Gemeinsamkeit: Sie kennen Matcha Latte, Chai Latte und Iced Coffee als Standardgetränke. In London, Amsterdam oder Tokio stehen diese Getränke in jedem Café auf der Karte. Wer in Berlin oder München Urlaub macht und sein Lieblingsgetränk sucht, erwartet dasselbe.
Das ist keine Exotik. Das ist eine Erwartungshaltung, die sich geändert hat.
Matcha, Chai, Cold Brew und personalisierbare Rezepte gehören längst zum Alltag vieler Gäste, zunehmend auch in Bäckereien, Hotels und Self-Service-Umgebungen. Wer diese Erwartung erfüllt, bekommt nicht nur die Bestellung, sondern auch die Weiterempfehlung. Gäste, die ihr gewohntes Getränk in einem fremden Land finden, teilen das. Online, in Bewertungen, in Gesprächen.
Praxis-Check
Ist deine Karte bereit für internationale Gäste?
Hak ab, was du bereits umgesetzt hast.
Matcha Latte auf der Karte
Heiß und als Iced-Variante. Cafés mit Matcha verzeichnen 55% mehr Transaktionen.
Chai Latte auf der Karte
Mindestens eine Sorte. Tiger Spice als Klassiker, Elephant Vanilla als mildere Alternative.
Iced Coffee in mindestens einer Variante
Cold Brew oder Iced Latte. Kein Sonderwunsch mehr, sondern Erwartung internationaler Gäste.
Pflanzenmilch sichtbar kommunizieren
Direkt auf der Karte: "auch mit Hafer- oder Mandelmilch". Senkt die Hemmschwelle beim Bestellen.
Englische Bezeichnungen auf der Karte
"Matcha Latte", "Chai Latte", "Iced Coffee" sind weltweit bekannte Begriffe, kein Nachfragen nötig.
Preise auf Marktniveau
Matcha Latte: 5,50 bis 6,50 Euro. Internationale Gäste akzeptieren diesen Preis ohne Diskussion.
Die drei Getränke, die auf jeder touristischen Karte stehen sollten
Matcha Latte: das meistgesuchte Trendgetränk
Laut SumUp-Analyse vom August 2025 ist Matcha der heimliche Gewinner des Sommers 2025. Kaffee bleibt beliebt, aber Matcha legt in deutschen Cafés deutlich zu. Wer Matcha im Sortiment hat, hat einen direkten Vorteil gegenüber Betrieben ohne Matcha, das belegen die Transaktionsdaten eindeutig.
Das Matcha Konzentrat von Rowdy ist für den Gastronomieeinsatz entwickelt: konsistente Qualität, schnelle Zubereitung, kein Nachkalibrieren. Iced Matcha Latte ist die Variante, die im Sommer am meisten bestellt wird und die auf Social Media am stärksten funktioniert.
Chai Latte: der internationale Standard
Chai Latte ist in internationalen Märkten längst kein Nischenprodukt mehr. Britische, amerikanische und australische Gäste kennen ihn als Standard. Wer Chai nicht auf der Karte hat, schickt diese Gäste ohne Bestellung raus oder zwingt sie zu einem Getränk, das sie nicht wollten.
David Rio Tiger Spice ist die direkteste Antwort. Kräftig, würzig, mit einem Profil, das international als typischer Chai erkannt wird. Für Betriebe, die zwei Positionen aufbauen wollen: Tiger Spice als Klassiker, Elephant Vanilla als mildere Alternative.
Iced Coffee: die Sommer-Pflichtposition
Cold Brew und Iced Latte sind in Großstädten mit internationalem Publikum keine Sonderwünsche mehr. Sie sind Erwartung. Wer sie nicht anbietet, verliert genau die Gäste, die bereit wären, 5 bis 6 Euro für ein Kaltgetränk zu zahlen.
Die Zubereitung aus den Rowdy-Röstungen als Cold Brew ist unkompliziert: 200 Gramm auf einen Liter Wasser, zwölf Stunden, absieben. Batch-Produktion am Abend, am nächsten Morgen fertig.
Wie du die Karte für internationale Gäste anpasst
Namen auf der Karte in beiden Sprachen. "Matcha Latte" versteht jeder internationale Gast sofort. "Grüner Tee Latte" nicht unbedingt. Wenn du die englische Bezeichnung direkt auf der Karte führst, nimmst du dem Gast die Hürde des Nachfragens.
Pflanzenmilch als Standard kommunizieren. Internationale Gäste, besonders aus dem englischsprachigen Raum, erwarten, dass Hafermilch oder Mandelmilch als Option ohne lange Erklärung verfügbar ist. Wer das auf der Karte direkt sichtbar macht, zum Beispiel "auch mit Hafer- oder Mandelmilch", senkt die Hemmschwelle und erhöht die Bestellrate.
Iced-Varianten prominent platzieren. Im Sommer wollen internationale Gäste Kaltes. Wer Iced Latte, Iced Matcha und Iced Chai nicht oben auf der Karte hat, sondern als Fußnote, verliert die Bestellung an den Betrieb nebenan.
Was das für die Kalkulation bedeutet
Laut den orderbird Getränke-Charts 2025 erreicht Matcha Latte bereits 21 Prozent aller Heißgetränkebestellungen und ist mit durchschnittlich 6,06 Euro das teuerste Heißgetränk in der Auswertung. Das ist der Marktpreis, den internationale Gäste kennen und akzeptieren. Wer Matcha für 4,50 Euro verkauft, lässt Marge liegen. Wer 5,50 bis 6,50 Euro ansetzt, liegt im Marktbereich.
Dieselbe Logik gilt für Chai und Cold Brew. Diese Getränke rechtfertigen einen eigenen Preispunkt, nicht weil sie aufwendiger sind, sondern weil der wahrgenommene Wert ein anderer ist als beim Standardkaffee.
Die kurze Checkliste für touristisch geprägte Betriebe
Matcha Latte auf der Karte, heiß und kalt. Chai Latte auf der Karte, mindestens eine Sorte. Iced Coffee in mindestens einer Variante. Pflanzenmilch sichtbar kommunizieren. Englische Bezeichnungen direkt auf der Karte. Preise auf dem Niveau der Nachfrage, nicht unter Marktwert.
Das sind keine großen Änderungen. Es sind Anpassungen, die darüber entscheiden, ob ein Sommergast bestellt, was er wollte, oder das zweite Bestes nimmt.
Das gesamte Rowdy-Sortiment für eine tourismustaugliche Getränkekarte findest du direkt im Shop.
Matcha Latte, Chai Latte und Iced Coffee sind die meistgesuchten Getränke bei internationalen Gästen, besonders bei Besuchern aus dem englischsprachigen Raum und aus Asien. Klassischer Kaffee bleibt die meistbestellte Kategorie insgesamt, aber Matcha und Chai werden von Touristen überproportional nachgefragt.
Ja. Cafés mit Matcha verzeichnen einen Anstieg der durchschnittlichen Transaktionen um 55 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Cafés ohne Matcha verloren im selben Zeitraum 22 Prozent Warenkorbwert.
Der Marktdurchschnitt in deutschen Städten liegt laut orderbird-Daten bei 6,06 Euro pro Matcha Latte. In touristischen Lagen sind 5,50 bis 6,50 Euro üblich und werden von internationalen Gästen ohne Diskussion akzeptiert.
Nicht komplett, aber die Getränkenamen sollten international verständlich sein. "Matcha Latte", "Chai Latte" und "Iced Coffee" sind weltweit bekannte Bezeichnungen. Diese direkt auf der Karte zu führen senkt die Hemmschwelle für internationale Gäste deutlich.
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